„Das Kleid“ — Theater zum Erinnern
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Kurzbeschreibung
„Das Kleid“ beleuchtet Praktiken der Ausgrenzung am Beispiel der „Schneiderinnen von Auschwitz“, nach einer wahren Geschichte von Lucy Adlington („The Dressmakers of Auschwitz“). Theater mit Puppen, Objekten und Menschen. Ab 15 Jahren – Dauer: 70 Minuten
Pressetext (840 Zeichen inkl. Leerzeichen)
Lebendige Erinnerungskultur ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil unseres kollektiven Gedächtnisses.
Im Mittelpunkt steht Hedwig, die Ehefrau des Lagerkommandanten Rudolf Höß, die im KZ Auschwitz-Birkenau die sogenannte „Obere Nähstube“ leitete. Aus den Hinterlassenschaften von Millionen Deportierter lässt sie Haute Couture für hochrangige NS-Funktionäre und deren Ehefrauen anfertigen. Jedes Kleid symbolisiert das Schicksal von Leben und Tod: Die Schneiderinnen von Auschwitz nähten um zu überleben.
Dieses gewaltige Ausmaß einer moralisch pervertierten Gesellschaft hat bis in die heutige Zeit seine Spuren hinterlassen.
„Das Vergessen wollen verlängert das Exil und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung.“ — Rabbi Baal Shem Tov
Mit besonderem Dank für die inhaltliche Beratung an Jean-Claude Crespy.
In Gedenken an meine Familie.
Fakten
- Titel:
- „Das Kleid — Theater zum Erinnern“
- Uraufführung:
- Mi, 19. Juni 2024, 10:00h @ MÖP Figurentheater
- Produzent:
- Dachtheater
- Regie:
- Martin Müller (MÖP Figurentheater)
- Spiel/Idee/Text:
- Cordula Nossek
- Grafik/Sounddesign:
- Aaron Nossek
- Bühne:
- Gernot Ebenlechner
- Kostüm:
- Tehilla Gitterle
Gastspiel-Rider
- Personenanzahl:
- 1 Spielerin
- Bühne:
- mindestens 6m (Breite) x 5m (Tiefe) x 3m (Höhe)
- Stromversorgung:
- 1 x 220V in Bühnennähe
- Licht:
- Einsatz vorhandener Haustechnik
- Zuschauerraum:
- vorzugsweise ansteigende Zuschauerreihen
- Aufbauzeit:
- 3 Stunden
- Spieldauer:
- 70 Minuten
- Abbauzeit:
- 2 Stunden
- Zuschauerzahl:
- empfohlen maximal 300 Personen


